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Ist es in Ordnung wenn......

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Posted from 66.252.193.18 by rh969 on September 28, 2002 at 21:19:12:

Wenn man - wie Peter - bereits hundertfach die M ö g l i c h k e i t hatte (und diese ja auch sehr intensiv gesucht und gern wahrgenommen hat), an Sitzungen mit Medien teilzunehmen, seine eigene (verstorbene) Frau zu kontaktieren (und zwar - wie ich gelesen habe - sogar mehrfach - wie z.B. bei Hilfsaktionen für im Belt sitzende Seelen), bereits mind. eine Rückführung hatte - und all diese Möglichkeiten bereits praktizierte, dann ist es leicht, anderen zu sagen, sie müßten einfach das (hier ja in den meisten Fällen nur theoretisch rübergebrachte) Wissen verinnerlichen und sollten sich bei einem Todesfall nicht "aufführen wie vorher". Findest Du das nicht ein bißchen inadäquat gegenüber den vielen anderen, die diese Möglichkeiten nicht (oder noch nicht) hatten, die also den Wahrheitsgehalt des vielleicht ja wirklich theoretisch Verinnerlichten noch nicht "praktisch prüfen" konnten?

Erinnere Dich an Deine Anfänge:
Hättest Du anhand mehrfachen Lesens und tatsächlichen, sagen wir zumind. temporären Verinnerlichens Eures Materials (ich nehme jetzt mal den Fall an, ein anderer als Du hätte es gesammelt und aufgeschrieben und Du würdest es - ohne eigene Erfahrungen eingebracht zu haben - nur lesen) tatsächlich eine unerschütterliche Überzeugung über die Wahrhaftigkeit und Unantastbarkeit der hier aufgestellten Thesen, wenn Du zuvor eben nicht die Wege gegangen wärst, die Du gegangen bist und jetzt nicht die Möglichkeiten hättest, die Dir zur Verfügung stehen?

Bitte denke darüber nach; denke an Deine Anfänge und versuch Dir vorzustellen, wie Du reagiert hättest, wenn angesichts des tragischen Todes Deiner Frau Dir jemand angetragen hätte, Du bräuchtest nicht um sie zu trauern, wenn Du überzeugt von dem hier Gelesenen bist. Und bitte differenziere auch: Ich glaube z. B. nicht, daß ich einen beschränkten Horizont habe, nur weil ich alles mit sehr großer Skepsis betrachte (und mich doch sehr wohl mit Eurer Überzeugung, aufgestellten Thesen und daraus resultierenden aufgeworfenen Fragen beschäftige, und zwar seit Wochen sehr intensiv und auch hochmotiviert.....).

Die Frage kann nicht sein, wie w i r "Lebenden" den Verlust einer geliebten Person verarbeiten, sondern ob es einfach unumwerflichen Tatsachen entspricht, daß es diesem Menschen jetzt in einem "Leben nach dem Tod" wirklich besser geht als vorher. Und die Frage ist auch: Wer kann das denn letztlich (irdisch gesehen oder nicht) wirklich b e w e i s e n ? Ich finde nicht, daß wir uns selbst trösten sollten mit der Vorstellung, unseren Lieben geht es "drüben" jetzt so viel besser. Und ich finde sehr wohl, daß wir sie mit Schmerzen betrauern und vermissen sollten, denn sie können nicht mehr auf dieser (auch oft sehr schönen) materiellen Ebene sein, nicht mehr mit uns lachen, weinen, reden ....und schließlich gibt es ja auch noch anderes, Schönes hier als n u r Probleme persönlicher, politischer oder globaler Natur.....

Wenn jemand die diesseitige Welt so furchtbar und problembeladen findet, so sei es ihm - dank seiner unumstößlich optimistischen Überzeugungen - doch freigestellt und ein Leichtes, diese in der Hoffnung auf so viel "Jenseitserfahrung" jederzeit zu verlassen?






Alle Antworten:



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Ist es in Ordnung wenn......


Posted from 66.252.193.18 by Peter on September 28, 2002 at 22:51:16:
In Reply to: Ist es in Ordnung wenn...... posted by rh969 on September 28, 2002 at 21:19:12:


Hallo Angelika,

vorab, ich habe dein Posting als Antwort auf meinen Beitrag Nr. 634 kopiert und auf die Hauptseite gesetzt, da du es -trotz deutlichem Hinweis- ins Archiv gepostet hast, wo es keiner mehr finden kann! Dies ist keine Kritik, aber ueberleg mal, warum hast du es denn ins Archiv gepostet, obwohl du seit Wochen fleissig im Forum liest? Kann es sein, dass du den Hinweis im Seitenkopf nicht gesehen hast? Und kann es sein, dass du genausoviele Erklaerungen zu deinen Fragen ganz einfach nicht gesehen hast? Oder liegt es vielleicht daran, dass der Mensch nur sieht, was er auch versteht oder sehen WILL? *ggg*

Ich entnehme deiner Emailadresse, dass du Medizin studierst. Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Mediziner so sehr auf den menschlichen Koerper fixiert sind, dass sie sich ein Leben nach dem irdischen Tod ganz einfach nicht vorstellen koennen. Ich weiss nicht, woran das liegt, aber gerade Wissenschaftler haben oft eine sehr ausgepraegte Arroganz, und sie halten alles "Unwissenschaftliche" fuer inkompetent, selbst wenn es links und rechts von Beweisen geradezu hagelt! Diese Verbohrtheit aber ist doch nicht besonders intelligent! Hier geht es doch nur noch darum, dass nicht sein KANN, was nicht sein DARF, bzw., was man nicht sehen WILL!

> Wenn man - wie Peter - bereits hundertfach die M ö g l i c h k e i t hatte (und diese ja auch sehr intensiv gesucht und gern wahrgenommen hat), an Sitzungen mit Medien teilzunehmen, seine eigene (verstorbene) Frau zu kontaktieren (und zwar - wie ich gelesen habe - sogar mehrfach - wie z.B. bei Hilfsaktionen für im Belt sitzende Seelen), bereits mind. eine Rückführung hatte - und all diese Möglichkeiten bereits praktizierte, dann ist es leicht, anderen zu sagen, sie müßten einfach das (hier ja in den meisten Fällen nur theoretisch rübergebrachte) Wissen verinnerlichen und sollten sich bei einem Todesfall nicht "aufführen wie vorher". Findest Du das nicht ein bißchen inadäquat gegenüber den vielen anderen, die diese Möglichkeiten nicht (oder noch nicht) hatten, die also den Wahrheitsgehalt des vielleicht ja wirklich theoretisch Verinnerlichten noch nicht "praktisch prüfen" konnten?

Was ist denn dein Problem? Schau, es steht doch jedem frei, seine eigenen Nachforschungen anzustellen! Es ist doch nicht so, dass ich ihnen vorschreibe, wie sie bei einem Todesfall zu reagieren haben! Jeder Mensch ist anders, jeder geht mit einem Todesfall anders um, und jeder trauert anders. Dieses Ressort ist entstanden, weil ICH wissen wollte, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, und zwar fuer mich, und nicht, weil ich daran dachte, Trauernde zu belehren! Nur eben habe ich die Ergebnisse meiner fast 3-jaehrigen intensiven Forschung hier veroeffentlicht, damit auch andere, die nicht die Zeit haben, oder die Moeglichkeit zu forschen, sie zumindest lesen koennen. Ich erwarte nicht, dass sie es glauben MUESSEN! Aber wer sich die Muehe macht, das Material aufmerksam zu studieren, wird sehen, dass ich mir auch die Muehe gemacht habe, mir nicht selbst etwas vorzumachen! Was sie aber dann machen, ist ihnen ueberlassen. Sie koennen es glauben, nicht glauben, selbst forschen, oder einfach nur trauern...

> Erinnere Dich an Deine Anfänge: Hättest Du anhand mehrfachen Lesens und tatsächlichen, sagen wir zumind. temporären Verinnerlichens Eures Materials (ich nehme jetzt mal den Fall an, ein anderer als Du hätte es gesammelt und aufgeschrieben und Du würdest es - ohne eigene Erfahrungen eingebracht zu haben - nur lesen) tatsächlich eine unerschütterliche Überzeugung über die Wahrhaftigkeit und Unantastbarkeit der hier aufgestellten Thesen, wenn Du zuvor eben nicht die Wege gegangen wärst, die Du gegangen bist und jetzt nicht die Möglichkeiten hättest, die Dir zur Verfügung stehen?

Zumindest waere ich SEHR froh gewesen, wenn es dieses Material damals schon gegeben haette! Als ich mich auf die Suche nach meiner Frau machte, las ich mich durch hunderte von Internet-Seiten, viele mit Engelchen und Licht-und-Liebe Geschwafel! Ich musste dann nach Uebereinstimmungen suchen, nach dem "roten Faden", und diese uebereinstimmenden Aussagen begann ich anschliessend mit eigenen Medien zu ueberpruefen, z.T. sogar auf eigene Kosten!

Haette ich dem Wegweiser geglaubt, wenn es ihn damals schon gegeben haette? Ich haette mir erstmal SEHR viel Arbeit erspart und haette ihn dann genauso kritisch studiert, wie die hunderten von schmalzigen und serioesen Seiten!

> Bitte denke darüber nach; denke an Deine Anfänge und versuch Dir vorzustellen, wie Du reagiert hättest, wenn angesichts des tragischen Todes Deiner Frau Dir jemand angetragen hätte, Du bräuchtest nicht um sie zu trauern, wenn Du überzeugt von dem hier Gelesenen bist. Und bitte differenziere auch: Ich glaube z. B. nicht, daß ich einen beschränkten Horizont habe, nur weil ich alles mit sehr großer Skepsis betrachte (und mich doch sehr wohl mit Eurer Überzeugung, aufgestellten Thesen und daraus resultierenden aufgeworfenen Fragen beschäftige, und zwar seit Wochen sehr intensiv und auch hochmotiviert.....).

Schau, es ist doch ganz einfach: ich gebe den Trauernden meinen Rat, basierend auf meiner mehrjaehrigen serioesen und sehr aufwendigen Forschungsarbeit. Nun liegt es ganz alleine an ihnen, ob sie diesen Rat annehmen wollen oder nicht, oder ob sie selbst forschen wollen. Hunderte von Trauernden haben ihn schon angenommen, Hunderte bekamen ihre Beweise durch meine Medien, und ich bekam hunderte von Beweisen, dass meine Erkenntnisse korrekt sind! Trotzdem verlange ich von niemandem, dass er das glauben muss! Jedem steht doch frei, sich die Arbeit der Beweisfindung selbst zu machen! Man kann niemanden ueberzeugen, jeder kann nur sich selbst ueberzeugen!

> Die Frage kann nicht sein, wie w i r "Lebenden" den Verlust einer geliebten Person verarbeiten, sondern ob es einfach unumwerflichen Tatsachen entspricht, daß es diesem Menschen jetzt in einem "Leben nach dem Tod" wirklich besser geht als vorher. Und die Frage ist auch: Wer kann das denn letztlich (irdisch gesehen oder nicht) wirklich b e w e i s e n ?

Wobei wir wieder bei euren "wissenschaftlichen" Beweisen waeren. Was ist ein Beweis? Die Wissenschaft in ihrer akademischen Arroganz geht her und setzt die Definition eines Beweises von sich aus fest, und zwar sehr kurzsichtig und REIN irdisch gesehen. Sie setzt dabei voraus, dass wenn es ein Jenseits gibt, dass dann im Jenseits die selben Regeln und Gesetze herrschen muessen, wie hier auf Erden! Das aber ist doch mehr als naiv! Ja diese Denkart disqualifiziert doch die Wissenschaft geradezu, da sie meint, von einer Teilmenge auf die Gesamtmenge schliessen zu koennen!

> Ich finde nicht, daß wir uns selbst trösten sollten mit der Vorstellung, unseren Lieben geht es "drüben" jetzt so viel besser. Und ich finde sehr wohl, daß wir sie mit Schmerzen betrauern und vermissen sollten, denn sie können nicht mehr auf dieser (auch oft sehr schönen) materiellen Ebene sein, nicht mehr mit uns lachen, weinen, reden .... und schließlich gibt es ja auch noch anderes, Schönes hier als n u r Probleme persönlicher, politischer oder globaler Natur.....

Mit anderen Worten, du lehnst es ab, nach dem hoeheren Sinn unseres Lebens zu fragen, und dir gefaellt das irdische Leben so gut, dass du damit zufrieden bist. Gut, wenn du damit zufrieden bist, so ist das doch in Ordnung! Aber viele Leser suchen nach dem Sinn HINTER all dem Leid auf dieser Erde, und sie sind dankbar, dass ich ihnen diesen anhand der Aussagen unserer jenseitigen Lehrer erklaeren kann! Und wieder, keiner verlangt, dass sie es auch glauben muessen!

> Wenn jemand die diesseitige Welt so furchtbar und problembeladen findet, so sei es ihm - dank seiner unumstößlich optimistischen Überzeugungen - doch freigestellt und ein Leichtes, diese in der Hoffnung auf so viel "Jenseitserfahrung" jederzeit zu verlassen?

Maedchen, du bist noch sehr jung... Und was du hier sagst, hoert sich auch nicht gerade sehr wissenschaftlich an, ja nicht einmal besonders intelligent! Oder willst du etwa sagen, dass ich zur "Erdflucht" bzw. zum Massenselbstmord aufrufe? Wo hast du denn das gelesen oder missverstanden? Bitte lese genauer, vielleicht verstehst du dann auch besser, was meine Aussagen sind! Und nochmal, keiner erwartet, dass du sie auch glauben musst!

Solltest du je bis zum 5. Teil des Wegweisers kommen (was ich eigentlich bezweifle), so wuerdest du wissen, dass es in der materiellen Ebene ganz bewusst verschiedene Realitaeten geben soll und muss, damit auch fuer die Inkarnation eine Erlebensvielfalt gewaehrleistet ist! Und deshalb SOLL es auch "Realisten" geben, und somit erfuellst auch du eine sehr sinnvolle Funktion innerhalb der Schoepfung, selbst wenn dir das noch gar nicht bewusst ist!

Kann es sein, dass du bisher nur in diesem Forum gelesen hast? Kann es sein, dass du nicht von vorne zu lesen begonnen hast, im Ressort, wo empfohlen wird, zuerst die Kapitel und dann erst den gesamten Wegweiser zu lesen, bevor man in den Foren liest? In diesem Fall waerst du ein "Quereinsteiger", dem noch das durch das Lesen des WW erweiterte Bewusstsein fehlt, und diese haben verstaendlicherweise oft Probleme, wenn sie aus ihrem rein irdischen Denken heraus einen fortgeschritteneren Beitrag im Forum lesen. Aber auch das ist nicht meine Schuld, denn manche koennen oder wollen einfach nicht folgen, bzw. sehen nicht, was sie nicht sehen wollen! Deshalb mein Rat: immer von oben nach unten, und immer vom Anfang zum Ende lesen! Ich weiss, dass es enorm viel Material ist, aber als Medizinstudentin musst du doch AUCH sehr viel lesen, oder machst du es da genauso?

Lieber Gruss,
Peter



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Meine Sicht!


Posted from 213.243.30.7 by Skalonga on September 29, 2002 at 02:18:46:
In Reply to: Ist es in Ordnung wenn...... posted by rh969 on September 28, 2002 at 21:19:12:


Hallo rh969,

Damals als ich die Foren hier entdeckt habe, habe ich auch nur gezweifelt (was eigentlich normal ist) und SOGAR gedacht das Peter und sein Team nur ihre eigene Realitaeten herbeibringen wollen. Ich hatte sehr harte Gegenargumente gebracht, die auch oft (sogar) beleidigent waren, weil ich einiges (ohne überhaupt zu lesen UND nachzudenken) einfach so wie es mir einfiel hingeschrieben hab. Ich habe NUR in den Foren gelesen. Mein Fehler lag darin, das ich Ohne zu lesen (im WW) mein Urteil über diese Website gemacht habe. Und das war falsch. Danach habe ich alle Teile von WW durchstudiert und habe MEINE eigene Realitaet entdeckt (Eigentlich glaubte ich auch früher an reinkarnation), aber mit dem lesen im WW wurde mein WISSEN mehr. Ja, es ist jeder Menschens Eigensache an etwas zu glauben oder nicht, und ich z.B. glaube jezt daran was Peter von Sara übermittelt bekommt; das ist jezt meine Realitaet geworden. Und es stimmt auch, das Peter niemanden seine Erkenntnisse erzwingen will. Ich bin auch ein Kritischer Mensch (werde auch bestimmt immer so bleiben was auch gut so ist), aber das ist meiner Meinung nach noch lange kein Grund irgentwelsche Sachen/Forschungen etc. als nicht realistisch oder gar als unwahr zu betrachten. Jeder lebt mit seine eigenen Realitaeten und das ist eigentlich gut so. Nur denke ich, das man nicht etwas abschieben sollte nur weil man nicht dessen Beweiss oder sonstiges hat. Menschen aendern UND enwickeln sich...und ich denke das ich mich auch (im positiven sinne) geaedert habe, dank Peter und seine Jenseits Forschung.

Licht und Liebe,

Skalonga


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Ist es in Ordnung wenn......


Posted from 217.224.218.125 by Caro on September 29, 2002 at 19:34:49:
In Reply to: Ist es in Ordnung wenn...... posted by rh969 on September 28, 2002 at 21:19:12:


Liebe Angelika!

Ich kann Dich sehr gut verstehen, weshalb ich mal versuche, Dir darzulegen, warum immer zu Lesen des WW angeraten wird.

--Findest Du das nicht ein bißchen inadäquat gegenüber den vielen anderen, die diese Möglichkeiten nicht (oder noch nicht) hatten, die also den Wahrheitsgehalt des vielleicht ja wirklich theoretisch Verinnerlichten noch nicht "praktisch prüfen" konnten?--

Nicht unbedingt. Schau mal, die Menschen suchen Antworten auf ihre Fragen, und Trauernde gelangen in diese Foren. Nicht jedem Mensch ist es vergönnt, eigene Erfahrungen auf diesem Gebiet zu sammeln, weshalb sich Peter und tatkräftige Menschen dafür einsetzen, dass wenigstens das bereits vermittelte Wissen vernünftig an den(die) Mann(Frau) gebracht werden kann. Es ist immer schwierig (manchmal auch unmöglich) vermitteltes, nicht selbst erfahrenes Wissen für sich anzunehmen. In diesem Augenblick zählt allein die menschliche Logik, welche einem sagt, ob dieses und jenes Wissen (ob wissenschaftlich oder nicht) Sinn macht und nachvollziehbar ist. Denn generell verhält es sich mit jeder Form der Wissenschaft genauso. Wir überprüfen das in Büchern vermittelte und stellen fest, dass es Sinn macht (oder nicht). So handhaben wir es im alltäglichen Leben mit jeder Art von vermitteltem Wissen, nur fällt es den meisten Menschen so unglaublich schwer, Dinge die mit einem (nicht überprüfbaren) Leben nach dem Tode zusammenhängen für sich anzunehmen. Dabei ist die "Beweis-Führung" auf diesem Gebiet gar nicht so unvorstellbar oder weit hergeholt. Viele Trauernde erhielten bereits über Readings ihre persönliche Bestätigung für das hier vermittelte Wissen. Andere widerum zweifeln danach vielleicht noch mehr.

Um mal auf das "Problem" Reading einzugehen: Es verhält sich in der Vermittlung von "drüben nach hier" ähnlich, wie unter uns Lebenden. Missverständnisse prägen unser Dasein. Es ist eine andere Form der Kommunikation von hier nach drüben von Nöten als wir sie von hier kennen. Deshalb sind Verständnis-Probleme bereits vorprogrammiert. Du schriebst, Du hast bereits im WW gelesen. Ich kann Dir nur raten, dies noch weiterzuführen, denn kein Verständnis der Materie entwickelt sich von heute auf morgen. Es braucht immer Zeit, und der WW ist inwzischen schon so unglaublich an Information angewachsen, dass es schwer fällt, schnell alles begreifen zu wollen. Nach einigem Studium wirst aber auch Du bemerken, dass das darin vermittelte Wissen sehr viel Sinn macht und in keinem Widerspruch steht zur Wissenschaft oder medizinischen Erkenntnissen. Im Gegenteil, es harmonisiert im Ganzen.

Das Problem eines Trauernden ist selbstverständlich, dass er wenig "Nerv" hat für ein ellenlanges Studium des WW, wenn er doch einfach nur wissen möchte, ob es demjenigen, der nun diese Daseins-Spähre verlassen hat gut geht. So lange, wie der WW noch nicht studiert ist, bleibt der Gedanke an ein Leben nach dem Tod und der Glaube, ihm ginge es gut oder schlecht nichts weiter als reiner "Glaube". Aus genau diesem Grunde wird immer zu Anfang zum Lesen des WW geraten, weil das Verständnis der Materie von Vorteil ist, um sich überhaupt in die Sachlage (Jenseits, versch. Ebenen, Verstorbener, geht es ihm gut oder nicht) reindenken zu können.

--Hättest Du anhand mehrfachen Lesens und tatsächlichen, sagen wir zumind. temporären Verinnerlichens Eures Materials (ich nehme jetzt mal den Fall an, ein anderer als Du hätte es gesammelt und aufgeschrieben und Du würdest es - ohne eigene Erfahrungen eingebracht zu haben - nur lesen) tatsächlich eine unerschütterliche Überzeugung über die Wahrhaftigkeit und Unantastbarkeit der hier aufgestellten Thesen, wenn Du zuvor eben nicht die Wege gegangen wärst, die Du gegangen bist und jetzt nicht die Möglichkeiten hättest, die Dir zur Verfügung stehen?--

Ich antworte einmal für mich selbst, denn auch ich kam durch einen Todesfall hierher. Für mich war es damals so, dass ich das vermittelte Wissen zwar sehr gut annehmen konnte, meine Trauer allerdings deswegen nicht von heute auf morgen "verschwand". Man mache sich aber bewusst, dass Trauer meist weniger daher rührt, weil man nicht weiss, ob es dem Verstorbenen "gut" geht, sondern öfter einfach nur des Verlustes wegen. Es quält uns, einen Menschen zu verlieren, dabei "nützt" es einem relativ wenig zu wissen, dass es demjenigen gut geht. Ja, er kann die Freuden und das Leid des Erdenlebens nicht mehr erleben. Nur wissen wir doch, dass es "drüben" so viel schöner ist als hier, dass nicht ein Mensch, der schon einmal da war (Nahtod-Erfahrung = NDE) aus freien Stücken zurückgewollt hätte. Es wird immer und so viel von unendlicher Liebe gesprochen, die drüben herrscht. Weiterhin waren die Nahtodes-Kandidaten verwundert, dass sie nicht einen Gedanken an ihre verbliebenen Verwandten (Kinder, Eltern, Geschwister) verloren haben. Es ist für sehr viele einfach "uninteressant" gewesen, weil die Schönheit "drüben" eben zu schön ist;-)

Natürlich kann man jetzt sagen, das sei blinder Glaube. Doch unterstelle ich mit dieser Annahme jedem Menschen, der eine Nahtod-Erfahrung hinter sich hat, er würde sich alles einbilden...Das macht zu wenig Sinn. Ich empfehle Dir einmal das Buch von Dr. Raymond Moody "Leben nach dem Tod", welcher (als Mediziner) sich erstmals so intensiv mit NDE-Patienten beschäftigt hat. Es ist sehr objektiv geschrieben, und der Autor lässt jede eigene Meinung aus dem Spiel. Es ist eine sachliche Ansammlung von verschiedenen Fällen, die in direkten Bezug zu medizinischen Erklärungen von NDEs gesetzt werden. M.E. das beste Buch für Einsteiger in die Materie.

Ich weiss, wie schlimm Trauer ist, und dass es einen schier wahnsinnig machen kann, nicht zu wissen, ob es dem Verstorbenen auch gut geht. Es braucht aber (und das immer) einfach Zeit, um sich neues Wissen einzuverleiben. Geduld ist in solchen Momenten kaum vorhanden, ich weiss...Versuche aber, sie dennoch aufzubringen und sei Dir gewiss, dass die Schöpfung nur für uns grausame Attribute trägt, sie in ihrer Ganzheit aber die Perfektion darstellt und niemand wirklich leiden muss.

Liebe Grüße
Caro


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Ist es in Ordnung wenn......


Posted from 141.35.193.193 by rh969 on October 02, 2002 at 13:03:05:
In Reply to: Ist es in Ordnung wenn...... posted by Peter on September 28, 2002 at 22:51:16:


Hallo Caro, "Skalonga" und Peter,

vielen Dank zunächst für Eure Antworten.
Es gab ganz offenbar sehr viele Mißinterpretationen und Mißverständnisse.
Zunächst einmal: Ich beschäftige mich sehr wohl - und zwar sehr intensiv, weil hochmotiviert und mit einem großen Zeitaufwand - mit Eurem WW; habe mir einen sehr großen Teil bereits ausgedruckt und lese sukzessive täglich, teilweise bis weit nach Mitternacht - und zwar nicht nur durch schnelles Überfliegen, sondern ich lese, um zu verstehen und zu verinnerlichen. (Habe mir oftmals meine eigene Meinung/Gedanken am Rand dazu notiert. Viele Fragen tauchen auf, und ja, manchmal sind diese bereits an anderer Stelle gestellt und manchmal auch schlüssig beantwortet worden - manchmal aber auch nicht.)
Und: Ja. Ich habe neben den Büchern v. R. Monroe, E. Kübler-Ross u.a. auch bereits Moody's Bücher (und zwar alle 3: "Leben nach dem Tod", "Licht von drüben" und "Leben nach dem Leben") gelesen, und nebenbei bemerkt (eben weil Ihr - siehe Beitrag Caro - darauf verweist): Die Botschaft der "Liebe und Nächstenliebe", die in vielen der NDE-Erlebnisse den Patienten/Nahtoten durch das oft präsente "Lichtwesen" auch als Prämisse für das weitere Leben der Betreffenden vermittelt wurde, entspricht meiner humanistischen Lebenseinstellung sehr viel mehr als ein Statement, daß wir Seelen unbedingt auch Dinge wie Todesangst, Schmerz, Qual, Bösartigkeit uns oder anderen gegenüber in unseren einzelnen Inkarnationen erLEBEN wollen. Ich persönlich bemühe mich, die Welt durch meine Existenz hier im kleinen Rahmen ein bißchen besser zu machen, zumindest soweit das in meiner persönlichen Macht steht. Und der Gedanke daran, daß es GUT und BÖSE um der Polaritäten willen geben MUSS und auch bewußt erlebt werden soll/will, widerstrebt mir zutiefst. Ich würde z. B. jederzeit eingreifen, wenn ein Mensch oder Tier von anderen gequält würde - "hochemotionaler Punkt" und dessen möglicher "Plan" sowie Bestätigung des Nicht-einmischen-sollens durch Guides hin oder her. Das ist einfach nicht nur unmenschlich, sondern wäre auch in höchstem Maße "ungöttlich". Ich verachte solcherlei Einstellung zutiefst und kann nicht glauben, daß wir Menschen uns aus derlei heraushalten sollten, weil sich eine "Seele" das möglicherweise vor ihrer Inkarnation so ausgesucht hat.
Aber das nur am Rande. Das ist nur einer der Punkte, die mir widerstreben - und zwar n i c h t vom Verstand, sondern von meinem Gefühl, sozusagen meinem "inneren Selbst", meiner "inneren Stimme" her(auf die zu hören ich durchaus imstande bin, auch wenn Ihr das nicht meinen mögt). Ich bin ein "vernunft"betonter Mensch, aber mitnichten ausschließlich und separat.
Wie bereits gesagt, bin ich hochmotiviert, und zu sehen, was ich sehen WILL, trifft für mich durchaus zu - aber eigentlich in genau umgekehrtem Sinne als von Dir dargestellt, denn ich WILL sehen, WILL glauben, weil ich einen sehr tragischen Todesfall zu beklagen habe (übrigens meine Tochter...), und ich bin durchaus dazu bereit, wenn nötig und möglich, meinen Verstand zu unterdrücken, um meinem Bewußtsein, meinem "inneren Selbst" zum Durchbruch zu verhelfen. Aber leider bin ich weder medial, noch sensitiv (wahrscheinlich nicht mal ansatzweise, obwohl ich mich für einen sehr sensiblen Menschen halte; jedenfalls habe ich davon noch nichts bemerkt), noch werde ich je ein Medium werden, und unter diesen Umständen ist es einfach um ein Vielfaches schwieriger, "nur" überzeugt zu sein, wenn es einem eben doch nicht "überall Beweise hagel". Ich könnte ein gutes, aufschlußreiches "Reading" subjektiv für mich durchaus für einen "Beweis" halten, wenngleich es einem im wissenschaftlichen Sinne auch nicht annähernd näher käme.
An dieser Stelle sei, lieber Peter, angemerkt: Ich bin weder ein "junges Mädchen", noch Medizinstudentin, noch s o l l t e sich mein Beitrag willentlich etwa wissenschaftlich oder "sonderlich intelligent" anhören (wobei die Beurteilung gerade des letzteren wahrscheinlich auch jedem Leser selbst überlassen bleiben sollte und durchaus auch verletzend wirken kann (aber ich glaube, da kann ich lächelnd drüberstehen ;-)). Dies gibt aber häufig den Tenor wieder, der kritischen Postern z. T. entgegengebracht wird: Lese und glaube, und bis dahin schweige! Denn wenn Du nicht für uns bist, dann bist du gegen uns; und wenn Du Dein BW auf die von uns vorgeschlagene Art nicht erweitern k a n n s t, dann w i l l s t Du es nicht, hast noch nicht verinnerlicht und denkst zu irdisch.
Aber aus dem gleichen Grund habe ich wohl die Bibel gelesen und Teile des Alten und Neuen Testaments und bin trotzdem immer noch Atheist! Ich hatte angenommen (und aus der Einführung geht das hervor), daß Ihr mehr anbieten könnt als verschiedene Religionen - durch Lesen und Wissensvermittlung zu Glaube und Überzeugung zu kommen - nämlich auch praktische "Beweise", und sei es in Form eines "Sittings"/"Readings".
Nun aber höre ich, daß dergleichen nur noch für Forschungssitzungen, ausnahmsweise für die erwähnten sogen. "Notfälle" durchgeführt werden. Das mag ja dem Ganzen letztlich auch dienen, aber wo bleibt die Arbeit an der Basis? Was ist denn nun mit einem solchen "Reading" - k ö n n t Ihr Euren Lesern denn nun eines anbieten oder nicht? Stehen Eure Medien auch Betroffenen zur Verfügung oder nur diktierenden Guides?
Und mein Satz "...wenn jemand die diesseitige Welt so furchtbar und problembeladen findet ...." ist eine Reaktion auf Dein Reply im Ur-Posting mit o. g. Titel (und zwar genau der ...letzte Satz Deiner Antwort). Ich hinterfrage seit meiner Kindheit den Sinn des Lebens, und die "irdische" Welt, wie sie ist, ist in meinen Augen sehr, sehr unvollkommen, aber das ist noch kein Grund für m i c h , ihr zu fliehen - aber auch keiner zu sagen, meine Tochter hat hier nichts verpaßt ....
Ich habe sehr wohl schon Teile des 5. Parts des WW ansatzweise gelesen (und auch wieder den Seitenhieb verstanden, den Du bei anderen in Beug auf Kritik E u c h gegenüber nur schwer verdauen und nicht selten mit Arroganz darauf reagieren kannst....) und finde, daß sich die Anschauungen darin dem Buch "Gespräche mit Seth" sehr entlehnen (dessen Lektüre ich ohne meine hohe Motivation/Schmerzschwelle und unter "normalen" Umständen wahrscheinlich zunächst als "unlesbar" eingestuft hätte, denn es läßt sich in der Tat nicht leicht lesen und man kann dabei Passagen, die man nicht versteht, nicht einfach nur überfliegen und unverstanden stehen lassen. Ich habe mir große Mühe gegeben, jeden einzelnen Satz von Anfang bis Ende zu verstehen und zu verinnerlichen - wie Du so schön sagst: "von oben nach unten...", und zwar weil i c h das verstehen w o l l t e.
Und natürlich war ich ein "Quereinsteiger" - wie wahrscheinlich jeder anderthalbste bei Euch - denn (natürlich!) wird man sich außerhalb solcher Lebenskrisen nicht so intensiv mit dem Tod und dem Sinn des Lebens auseinandersetzen. Das rechtfertigt aber nicht Deine aus vielen Antworten herauszuhörende Kritik und Ungeduld gegenüber Lesern und deren vermeintlichem Unvermögen zu glauben, auch w e n n sie sich sehr intensiv mit der Materie auseinandersetzen.
Zumal es zumindest mir nicht um meinen eigenen Trost geht. Ich wäre sehr froh, wenn ich wüßte, es geht meiner Tochter jetzt besser als im "irdischen" Leben, denn nicht ihre A b w e s e n h e i t quält mich, sondern die Ungewißheit ihres Schicksals, ihrer jetzigen Befindlichkeit und alldessen.
Wahrscheinlich habe ich keinerlei Chancen mehr darauf nach allem, was ich geschrieben habe. (Bin nicht mal sicher, ob mein Beitrag im Forum erscheinen wird....)
Aber ich bin ein ehrlicher Mensch und erwarte dergleichen auch von anderen. Ich kann durchaus mit Kritik umgehen, aber nur mit konstruktiver und berechtigter und vor allem von Menschen, die wie sie verteilen, auch einstecken können.

Dank trotzdem nochmal für die schnellen Antworten, vor allem für die einfühlsame von Caro!


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