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Posted from 217.230.217.65 by Caro on October 02, 2002 at 15:08:02:

Hallo Angelika!

Ich antworte Dir mal hier auf Dein Post.

--Und der Gedanke daran, daß es GUT und BÖSE um der Polaritäten willen geben MUSS und auch bewußt erlebt werden soll/will, widerstrebt mir zutiefst.--

Alleine vom rein menschlichen Standpunkt aus, KANN das Gute ohne das Böse doch gar nicht existieren. Wie sollten wir wissen, was Freude bedeutet, wenn wir Leid nicht kennengelernt haben? Das sind notwendige Polaritäten für unser Leben.

--Ich würde z. B. jederzeit eingreifen, wenn ein Mensch oder Tier von anderen gequält würde - "hochemotionaler Punkt" und dessen möglicher "Plan" sowie Bestätigung des Nicht-einmischen-sollens durch Guides hin oder her.--

Das ist auch nicht im Sinne der Schöpfung! Polaritäten wurden uns nicht gegeben, damit wir „zuschauen“, sondern damit wir ERleben, und das in vollen Zügen. Dazu gehört auch das Quälen eines Tieres. Der eine erlebt, indem er eingreift, der nächste indem er verarbeiten muss, tatenlos danebengestanden zu haben. Alles macht Sinn. Und das Plan-Bewusstsein ist noch lange!! kein Freibrief, um die Welt einfach so zu ignorieren. Im Gegenteil, es geht nur darum zu verstehen, WARUM es überhaupt Leid auf der Welt gibt. Warum manche Menschen so leiden müssen, andere wieder ein scheinbar erfülltes Leben führen.

--Das ist einfach nicht nur unmenschlich, sondern wäre auch in höchstem Maße "ungöttlich".--

Ja, das wäre es. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Das Bewusstsein um einen Lebensplan steht dieser Einstellung in keiner Weise im Wege.

--Ich verachte solcherlei Einstellung zutiefst und kann nicht glauben, daß wir Menschen uns aus derlei heraushalten sollten, weil sich eine "Seele" das möglicherweise vor ihrer Inkarnation so ausgesucht hat.--

Schau mal, das hat doch auch NIEMAND gesagt. Nur, wenn sich ein Mensch aus solcherlei Dingen raushält, dann gilt es nachher zu verstehen, WARUM er das getan hat. Es geht um den tieferen Sinn hinter der Sache. Ein Mörder wird verachtet und bestraft für seine Tat. Aber wir müssen uns dennoch bewusst machen, dass wir vor der Schöpfung kein Stück „besser“ sind als irgendwer anders. Der Mörder erfüllt seinen Plan, so wie wir den unsrigen, indem wir ihn verachten und ihn für seine Tat bestrafen. Beides soll so sein. Und niemand propagiert, dass wir aufgrund eines Inkarnationsplanes (den übrigens NIEMAND von uns kennt) tatenlos zusehen, wenn Leid geschieht. Es geht lediglich um das Verständnis der Schöpfung. Sie ist absolut perfekt.

--Aber das nur am Rande. Das ist nur einer der Punkte, die mir widerstreben - und zwar n i c h t vom Verstand, sondern von meinem Gefühl, sozusagen meinem "inneren Selbst", meiner "inneren Stimme" her(auf die zu hören ich durchaus imstande bin, auch wenn Ihr das nicht meinen mögt).--

Ich hoffe, du verstehst nun besser, was gemeint ist. Das Wissen um einen Lebensplan stellt keinesfalls! einen Freibrief dar, tun und lassen zu können, was man will oder tatenlos daneben zu stehen, wenn anderen Leid geschieht.

--weil ich einen sehr tragischen Todesfall zu beklagen habe (übrigens meine Tochter...), und ich bin durchaus dazu bereit, wenn nötig und möglich, meinen Verstand zu unterdrücken, um meinem Bewußtsein, meinem "inneren Selbst" zum Durchbruch zu verhelfen.--

Es tut mir aufrichtig leid, dass Du Deine Tochter verloren hast. Und Du sollst auch nicht Deinen Verstand unterdrücken. Im Gegenteil: Bring ihn in Einklang mit dem hier vermittelten Wissen. Es harmoniert alles miteinander. Die Trauer um Deine Tochter wird nicht verschwinden, aber das Verständnis dafür, warum sie gehen musste und was überhaupt der Sinn des Ganzen ist, wird Dir ein wenig helfen. Am Wichtigsten ist gerade, dass Du erkennst, dass keine Widersprüche zu finden sind zwischen Deinem Verstand (kein Leid zuzulassen) und dem WW (Leid geschieht, weil es geschehen soll). Das hindert uns nicht, nach bestem Wissen zu helfen, wo es nur geht.

--und unter diesen Umständen ist es einfach um ein Vielfaches schwieriger, "nur" überzeugt zu sein, wenn es einem eben doch nicht "überall Beweise hagel".--

Auch das kann ich selbst sehr gut nachvollziehen. Als ich damals zum Ressort kam (aufgrund eines Todesfalls) war ich auch noch in keinster Weise medial angehaucht. Ich war der absolute „Realist“, zweifelte aber durch ein best. Erlebnis (hängt mit dem Todesfall zusammen) nicht mehr an einem Leben nach dem Tode. Aber auch wie Du hatte ich arge Probleme, dass hier vermittelte Wissen sofort für mich anzunehmen. Dabei stand mir allerdings nicht das Wissen um einen Plan im Wege, sondern andere Faktoren. Das Wissen um einen Plan half mir sogar, zu verstehen, warum Lebewesen sterben, und warum sich manches einfach nicht vermeiden lässt. Warum jegliche Schuldvorwürfe unsinnig sind, obwohl ich sie mir noch über viele Monate (trotz Wissen) machte. Denn Theorie und Praxis sind eben zwei verschiedene Dinge...Und das leben des gewonnen Wissens braucht u.U. sehr viel Zeit und Verarbeitung. So würde ich auch heute auf gar keinen Fall tatenlos danebenstehen, wenn irgendwem Leid zugefügt wird, aber ich verstehe im Nachhinein, warum es geschah, wie es geschah. Und das hilft, nicht an so viel Leid in der Welt zu zerbrechen.

--Ich könnte ein gutes, aufschlußreiches "Reading" subjektiv für mich durchaus für einen "Beweis" halten, wenngleich es einem im wissenschaftlichen Sinne auch nicht annähernd näher käme.--

Das ist wahr. Beweise im Sinne von Beweisen sind fast gar nicht zu erbringen. Deshalb gilt und galt es schon immer, Beweise für sich selbst zu finden. Für mich war es damals das „Fühlen“ einer Seele, welches mich als absolut nicht-medialen Realisten völlig aus meiner materialistischen Einstellung geworfen hatte. Das „reichte“ mir damals als Beweis völlig, obwohl mir niemand anderes glauben konnte oder wollte. Aber das ist in solch einem Moment auch unwichtig. Wissenschaftliche Beweise dienen dazu, andere Menschen zu überzeugen. In „jenseitigen“ Themen muss (leider) jeder für sich seinen eigenen Beweis erhalten. Hat er diesen erhalten, spielt es keine Rolle mehr, ob andere Menschen einem Glauben oder nicht. Aber meist ist es so, dass jedes krampfhafte Suchen nach Beweis kaum von Erfolg gekrönt ist. Es geht nur um die innere Einstellung zu dem Thema. So gibt es Menschen, die werden von Beweisen geradezu überschüttet und wollen sie aber nicht annehmen.

--An dieser Stelle sei, lieber Peter, angemerkt: Ich bin weder ein "junges Mädchen", noch Medizinstudentin, noch s o l l t e sich mein Beitrag willentlich etwa wissenschaftlich oder "sonderlich intelligent" anhören (wobei die Beurteilung gerade des letzteren wahrscheinlich auch jedem Leser selbst überlassen bleiben sollte und durchaus auch verletzend wirken kann (aber ich glaube, da kann ich lächelnd drüberstehen ;-)).--

Ich möchte hier mal für Peter sprechen. Dein Beitrag klang keinesfalls nicht intelligent. Im Gegenteil! Er liess mich schlussfolgern, dass Du mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht sonderlich „jung“ bist und gebildet allemal. Verletzend war der Beitrag von Peter nicht gemeint. Ich denke, er hatte nur zu wenig Fakten (wer bist Du, wen hast Du verloren etc.), und hat sich somit ein „leicht“ verfälschtes Bild von Dir gemacht

--Dies gibt aber häufig den Tenor wieder, der kritischen Postern z. T. entgegengebracht wird: Lese und glaube, und bis dahin schweige!--

Ja, so ist es! Ich hatte damals auch das Gefühl, ich solle schön brav lesen und alles einfach so glauben *lach*. Allerdings bemerkt man ziemlich schnell, dass dies ein absolut falscher Eindruck ist, dem einen zu allererst vermittelt wird. Schau, aufgrund Deines Posts war leider nicht ersichtlich, ob Du schon viel im WW gelesen hast, bzw. was Deine wirkliche Intention gewesen ist, die Dich veranlasste, Deinen letzten Beitrag zu posten. Dann wird man natürlich schnell auf den WW hingewiesen, weil vorerst der Eindruck entsteht, Du hättest Dich noch nicht wirklich mit der Materie befasst. Ich danke Dir für dieses Post, denn jetzt ist klarer, was Dich dazu veranlasst hat und wo das „Problem“ gerade liegt.

--Denn wenn Du nicht für uns bist, dann bist du gegen uns; und wenn Du Dein BW auf die von uns vorgeschlagene Art nicht erweitern k a n n s t, dann w i l l s t Du es nicht, hast noch nicht verinnerlicht und denkst zu irdisch.--

Unterm Strich ist diese Aussage auch nicht falsch. Aber generell reicht sie natürlich nicht annähernd, denn einem Trauernden und Hilfesuchendem nützt sie reichlich wenig. Ich versichere Dir, dass hier jeder sehr gerne alle Fragen von Dir beantwortet. Und ich bitte Dich, die Antwort von Peter nicht überzubewerten. Sie geschah (wie ich schon schrieb) aufgrund von nicht ausreichenden Vorkenntnissen.

--Ich hatte angenommen (und aus der Einführung geht das hervor), daß Ihr mehr anbieten könnt als verschiedene Religionen - durch Lesen und Wissensvermittlung zu Glaube und Überzeugung zu kommen - nämlich auch praktische "Beweise", und sei es in Form eines "Sittings"/"Readings".--

Ja, das ist auch der Fall. Nur ist es momentan so, dass eine ziemliche Überbelastung Peters dazu geführt hat, dass nur noch wirkliche Notfälle „behandelt“ werden. Das ist nicht böse gemeint, und soll keinesfalls heissen, dass es weiterhin so bleiben wird. Du kannst Dich gerne (wenn Du magst) unter meiner (oben angegeben) Mail-Addi bei mir melden, um wenigstens genau abzuklären, worum es geht etc.

--Was ist denn nun mit einem solchen "Reading" - k ö n n t Ihr Euren Lesern denn nun eines anbieten oder nicht? Stehen Eure Medien auch Betroffenen zur Verfügung oder nur diktierenden Guides?--

Siehe oben. Ein Austausch per Mail wäre an dieser Stelle sicherlich angebrachter. Und, nein, sie stehen nicht nur diktierenden Guides zur Verfügung;-)

--Ich hinterfrage seit meiner Kindheit den Sinn des Lebens, und die "irdische" Welt, wie sie ist, ist in meinen Augen sehr, sehr unvollkommen, aber das ist noch kein Grund für m i c h , ihr zu fliehen - aber auch keiner zu sagen, meine Tochter hat hier nichts verpaßt ....--

Das soll es auch nicht sein. Gerade wenn man einen Menschen verloren hat, der noch mitten im Leben gestanden hat ist es unvorstellbar traurig....Nur ist es Fakt, dass wir diesen Menschen nicht mehr „zurückbekommen“ werden und er das vermeintlich verpasste auch nicht mehr erleben wird. Deshalb geht es primär um die Verarbeitung des Verlustes und die Auseinandersetzung mit der Trauer. Wir helfen wo wir können, und Trauer ist immer ein Fall für sich, weil nichts einfach so „weggewischt“ werden kann, und es immer seine Zeit braucht, um zu verarbeiten.

--Ich habe sehr wohl schon Teile des 5. Parts des WW ansatzweise gelesen (und auch wieder den Seitenhieb verstanden, den Du bei anderen in Beug auf Kritik E u c h gegenüber nur schwer verdauen und nicht selten mit Arroganz darauf reagieren kannst....)--

Diese vermeintliche Arroganz kommt nur so rüber. Ich kann diesen Eindruck sehr gut nachvollziehen *lach*. Bitte bewerte diesbezüglich nicht über. So vieles wird zu oft falsch verstanden. Und glaube mir, dass Kritik auch hier sehr gerne gesehen wird, wenn sie produktiv ist:-)

--Das rechtfertigt aber nicht Deine aus vielen Antworten herauszuhörende Kritik und Ungeduld gegenüber Lesern und deren vermeintlichem Unvermögen zu glauben, auch w e n n sie sich sehr intensiv mit der Materie auseinandersetzen.--

So ist es. Und noch einmal: Es war nicht so gemeint, wie Du es verstanden hast. Auch wenn ich Dir beipflichten muss, dass es tatsächlich oberflächlich sehr leicht so zu verstehen ist. "Wer spricht wird automatisch missverstanden" (Goethe). Darüber muss ich lächeln, denn es findet auch im geschrieben Wort seine Gültigkeit.

-- Ich wäre sehr froh, wenn ich wüßte, es geht meiner Tochter jetzt besser als im "irdischen" Leben, denn nicht ihre A b w e s e n h e i t quält mich, sondern die Ungewißheit ihres Schicksals, ihrer jetzigen Befindlichkeit und alldessen.--

Ja, das ist sehr verständlich.

--Wahrscheinlich habe ich keinerlei Chancen mehr darauf nach allem, was ich geschrieben habe. (Bin nicht mal sicher, ob mein Beitrag im Forum erscheinen wird....)--

Keine Sorge. Hier wird nicht zensiert. Und so lange Beiträge nicht beleidigend werden und andere verwirren, wird auch nichts gelöscht.
Ich mache Dir nochmals das Angebot, mir zu mailen. Vielleicht können wir einige „Probleme“ beseitigen und den Punkt Reading besprechen.

Liebe Grüße
Caro




Alle Antworten:

  • @rh969 - Lexle 18:25:47 10/02/02 (0)



(1600)


@rh969


Posted from 217.4.55.238 by Lexle on October 02, 2002 at 18:25:47:
In Reply to: @rh969 posted by Caro on October 02, 2002 at 15:08:02:


Hallo, Angelika... :-)

Caro hat Dir schon hervorragend geantwortet, aber nur noch als kleine generelle Ergänzung:

--weil ich einen sehr tragischen Todesfall zu beklagen habe (übrigens meine Tochter...), und ich bin durchaus dazu bereit, wenn nötig und möglich, meinen Verstand zu unterdrücken, um meinem Bewußtsein, meinem "inneren Selbst" zum Durchbruch zu verhelfen.--

Ich bin überzeugt, daß Wissen einen nicht daran hindern soll, "normal" zu leben. Ein Mensch zu sein bedeutet eben auch, Emotionen zu haben. Wenn mich der Verlust eines meiner Kinder treffen sollte, würde ich auch alles andere wie "wissend" reagieren! Es würde mir doch im ersten Moment mein Wissen nicht helfen, das ganze als "Akt meines Planes" anzusehen! Und da ist es auch wichtig, ALLE dazugehörigen Dinge auszuleben... Aber ich weiß eben, daß dann das Wissen greift, wenn man diese Phase durchstanden hat... Und daß die erste Phase immens wichtig ist...

Und das Wissen um "den Plan" darf und soll mich nicht abhalten, trotz allem menschlich zu reagieren... Denn dann hätte ich meiner Meinung nach den Begriff "ERleben" verfehlt...

Alles Liebe
Alex



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