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What Dream May Come

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Posted from 80.130.10.251 by Fagus on October 18, 2002 at 17:58:53:

Hallo!

Ich bin eigentlich nur sehr selten hier in diesem Forum. Ich bin seit 1999 als Arzt in der Notambulanz eines Ruhrgebietskrankenhauses tätig und arbeite derzeit an meiner Facharztprüfung für Innere Medizin. Durch meinen Beruf werde ich sehr häufig mit dem Tode konffrontiert und so einige Beobachtungen lassen mich erahnen, dass es wohl tatsächlich ein "Danach" gibt. Jedenfalls sind einige Dinge medizinisch schlüssig und es ist mir bisher nicht gelungen, einen Kollegen zu finden, der Gegenteiliges belegen konnte oder überhaupt wollte. Nun, ich will mich noch nicht wirklich festlegen, obgleich mich die Sache dennoch sehr interessiert. Ich sehe keine verbotene Gegensätzlichkeit zwischen Wissenschaft und Glauben. Ganz im Gegenteil. Es beruhigt sogar ungemein. Als Notmediziner kämpft man mitunter täglich für das Überleben seiner Patienten. Aber oft versagt man. Aber es ist beruhigend, wenn man weiss, man hat einen Patienten eigentlich nicht wirklich verloren. Es ist meine Berufung, seinen Körper zu retten. Ganz klar.

Jetzt hat meine Freundin kürzlich den Film "What Dreams May Come" [dt. Hinter dem Horizont] aufgezeichnet. Gestern abend hatte ich etwas Leerlauf, war Strohwitwer und habe in den Videokassetten gewühlt.
Zufällig legte ich eben diesen Film an und war mitunter ziemlich gerührt. Meine Frage ist, ob es Beschreibungen gibt, die das Jenseits darstellen? Kann man da z. B. wirklich fliegen oder sich einfach einen Kaffee wünschen udn man bekommt einen Kaffee? Was mich sehr beeindruckt hat, war die Annahme des Buchautors, dass das Individuum mit quasi eigenem Universum weiterbesteht und man quasi auf Wunsch wiedergeboren wird (was wohl kaum einer, der dort seine Familie wiederfindet und sich in so einer Umgebung aufhält wirklich möchte). Könnt Ihr mir da vielleicht mit einem Anhalt weiterhelfen?

Beste Grüße
Fagus







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(1881)


What Dream May Come


Posted from 217.4.55.15 by Alex on October 18, 2002 at 19:43:15:
In Reply to: What Dream May Come posted by Fagus on October 18, 2002 at 17:58:53:


Hallo, Fagus...:-)

Schön, daß Du hier gepostet hast...:-)

>Zufällig legte ich eben diesen Film an und war mitunter ziemlich gerührt. Meine Frage ist, ob es Beschreibungen gibt, die das Jenseits darstellen? Kann man da z. B. wirklich fliegen oder sich einfach einen Kaffee wünschen udn man bekommt einen Kaffee?

Ja, der Film ist wunderschön! Und eigentlich auch fast richtig... Am Anfang, also wenn die Seelen hier aus ihrem Körper gehen, kommen sie in den unteren Astralebenen an. Dort sind sie noch sehr menschlich, und dort wird auch alles getan, damit die Seelen langsam begreifen, wie es alles funktioniert... Und wenn halt eine Seele meint, sie bräuchte Kaffee, dann hat sie den auch sofort. Im Jenseits zählt der Gedanke...*gg*.. Alles, was Du Dir so vorstellst, wird "real"... Aber mit zunehmendem Begreifen des "Lebens", welches die Seelen haben, erkennen sie, daß sie das alles gar nicht mehr brauchen...

>Was mich sehr beeindruckt hat, war die Annahme des Buchautors, dass das Individuum mit quasi eigenem Universum weiterbesteht und man quasi auf Wunsch wiedergeboren wird (was wohl kaum einer, der dort seine Familie wiederfindet und sich in so einer Umgebung aufhält wirklich möchte). Könnt Ihr mir da vielleicht mit einem Anhalt weiterhelfen?

Das stimmt auch bedingt, wenn man davon ausgeht, daß jede Vollseele ein Universum, bestehend aus den eigenen Erfahrungen der Gesamtleben ist, die sie schon hinter sich hat...:-)
Ich weiß nicht, wieviel Du hier überhaupt schon gelesen hast, vor allem, ob Du Dich schon mal mit dem Wegweiser befaßt hast....
Nur mal kurz umrissen: Jeder von uns, also wir menschlichen Körper, werden von der Seele "bewohnt", soweit eigentlich klar... Aber "die Seele" ist nur eine Teilseele von einer Vollseele, also eine Abspaltung davon. Aber die macht jeden einzelnen von uns aus. Also Fagus als Seele ist nur ein kleiner Teil von einem ganzen...., genauso wie "Alex" nur ein kleiner Teil von einer Vollseele ist... *g*
Und die Antriebsfeder hinter dem Inkarnieren ist das "ERleben" wollen, also Leben mit Emotionen, seien es gute oder schlechte Erlebnisse... Dadruch lernt und reift eine Seele... Und im Kreieren abartiger Situationen sind wir Menschen ja wirklich klasse...*schiefgrins*

Also spaltet eine VS (Vollseele) einen Teil ab, der dann einen Menschen darstellt... Und wählt sich im Vorfeld bestimmte Situationen aus, welche sie erleben möchte, im Zusammenspielt mit anderen Seelen ("der Plan"), um daraus zu lernen und zu reifen. Aber dafür muß man natürlich auch das richtige Umfeld schaffen. Also hat die TS Alex nur ein beschränktes Inkarnationsbewußtsein; alles, was mit "dem Plan" zu tun hat, weiß man logischerweise nicht mehr, weil man ja sonst nicht "spontan" reagieren könnte... (Das Inkarnationsbewußtsein=IBW) .

Wenn die TS (Teilseele) Alex wieder zurückgeht, indem der Körper stirbt, trifft sie erst mal alle Seelen wieder, die in dem Leben als Alex was bedeutet haben... Und dann fängt man an, sein hiesiges Leben aufzuarbeiten, lernt aus den Situation, sieht, was bestimmte Handlungen bewirkt haben. Das BW verändert sich immer mehr...Und damit wächst eine Seele in ihrem Bewußtsein. Und legt immer mehr das menschliche Denken ab, weil es ja begreift, sich bewußt wird, daß da viel mehr dahinter steht als ein kleines Menschlein... :-)

Und dann ist es auch nicht mehr wichtig, daß es dort Seelen gibt, die in dem Leben von Alex mal eine Rolle gespielt haben, denn das ist der Punkt: Rolle gespielt.. Alle haben nur die Theaterbühne "Erde" genutzt, um Rollen zu spielen und daraus zu lernen...:-)
Und es gibt ja so unwahrscheinlich viel zu lernen... :-))) Und alle Seelen haben nur das Bestreben, immer mehr zu lernen und zu reifen, darum wollen die meisten auch sehr gerne wieder zu gegebener Zeit inkarnieren. Aber die TS, die mal Alex war, wird es so nicht mehr geben. Aber die Erfahrungen, die Alex gemacht hat, sind irgendwann Bestandteil von der Vollseele, und so wird meine Vollseele dann irgendwann mal einen Teil abspalten, der dann irgendwo auch die Erfahrungen von Alex intus hat, aber nicht Alex ist... :-)

Sorry, war wohl ziemlich viel für ein Posting... Ich hab versucht, Dir einen schnellen Umriss zu geben, was aber nicht im Mindesten wirklich alles so richtig erfaßt... :-) Bitte lese es noch mal im Wegweiser nach (s. Link oben...), da ist es ausführlicher...

Lieben Gruß
Alex


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(1888)


What Dream May Come


Posted from 62.104.210.66 by Wolfgang Weinbrenner on October 21, 2002 at 21:59:20:
In Reply to: What Dream May Come posted by Fagus on October 18, 2002 at 17:58:53:


Hallo!
Der Film "Hinter dem Horizont" wollte zeigen, dass die Menschen nach ihrem Tod genau das erfahren, was zu erfahren sie erwarten und wählen. Wenn jemand sehr christlich erzogen ist und an eine Hölle glaubt, kommt er in "seine Hölle", wenn er z.B. grosse Schuldgefühle hat. Dies wurde in dem Film auch sehr effektiv vermittelt. Der Mensch selbst inkarniert nicht wieder, sondern das macht seine Seele, um mehr Erfahrungen zu sammeln und/oder einen Bezugspunkt für andere inkarnierte Seelen darzustellen.
Da Du Mediziner bist, habe ich unten einen Link angefügt. Ich glaube, er ist ziemlich interessant zu lesen.

Gruss Wolfgang


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(2024)


on earth


Posted from 217.229.96.26 by Fagus on October 25, 2002 at 02:53:32:
In Reply to: What Dream May Come posted by Wolfgang Weinbrenner on October 21, 2002 at 21:59:20:


Hallo Wolfgang,

herzlichen Dank für diese Geschichte. Eigentlich stelle ich es mir auch so vor. Direkt irgenwo zu landen, wo man weiss, dass man dort hingehört. Allerdings muss ich auch sagen, dass für mich das körperlicher Leben im Vordergrund steht. Es ist das, was um uns herum und greifbar ist. Ich streite die Existenz der Seele nicht ab. Ich glaube daran, obgleich ich mir nicht sicher bin. Aber vermutlich sind wir auch auf der Erde, um uns den Problemen und Vorzügen des physischen Lebens zu widmen. Alles andere erfahren wir doch sowieso. Welchen Einfluss sollte das Jenseitige auf unser Leben nehmen. Oder besser gesagt, wieviel Einfluss sollten wir zulassen. Ich denke, es sollte immer einen Tick weniger sein, als dass es beginnen könnte, unseren Tagesablaub zu bestimmen. Ich las hier erst kürzlich an anderer Stelle einen Beitrag von einer jungen Frau, die sich von den Augen der Bilder in ihrem Haus verfolgt sah. Und ich finde, wenn es soweit kommt, ist es höchste Zeit, sich wieder auf unsere Realität zu besinnen. Ich möchte damit auch sagen, dass der Weg das Ziel ist. Wenn ich mit dem Auto fahre und stets nur nach hinten schaue, um zu sehen, woher ich komme, oder mich auf einen Punkt konzentriere, der fern am Horizont liegt, um zu sehen, wohin ich gehe (oder fahre ;-)), dann kann es schnell dazu kommen, dass einige Dinge, die direkt um mich herum geschehen, nicht ausreichend mit Aufmerksamkeit gewürdigt werden, was mitunter schwerwiegende Folgen haben kann. Nicht nur für mich, sondern auch für andere, die sich zufällig oder absichtlich in meinem Dunstkreis aufhalten.

Es freut mich unendlich für Dich, dass Deine liebe Mutter Dir im Traum begegnet. Dennoch aber war ihr Körper keine leere Hülle. Er kam Dir lediglich leblos vor und sicherlich fehlte der gewisse Hauch. Aber Du glaubst gar nicht, welchen Wert ein lebloser Körper haben kann. Auch ein verstorbener Körper ist ungleich mehr, als nur eine leere Hülle. Er kann Leben geben und retten. Ein 19-jähriges Mädchen stirbt in München bei einem Autounfall (schwere Halswirbelfraktur mit neurologischen Ausfällen, Thoraxverletzungen mit schwerer Ateminsuffizienz; der Individualtod trat ein, bevor der Notarzt den Ort des Geschehens erreichte). Zwei ältere Polizisten übernehmen den schweren Gang. Noch bevor sie bei den Eltern eintreffen, befindet sich das Mädchen auf dem Weg ins Krankenhaus. Es wird festgestellt, dass Herz und Nieren unbeschädigt sind. Vorallem aber das Herz. Match presentation Eurotransplant. Blutgruppe, Gewebegruppe, Grösse und Gewicht des Mädchens passen. Jetzt zählt jede Minute. Das Herz muss erhalten werden. Nur wenige Minuten nach dem Tod ihrer Tochter werden die Eltern, denen gerade eine ganze Welt einfach weggebrochen ist, die in ein unendliches Nichts fallen, von einem Arzt nur hilflos getröstet und dann mit der Frage konfrontiert: "Nichts auf der Welt wird ihnen diesen Verlust jemals auch nur annähernd ersetzen können. Aber vielleicht können wir einen Teil von ihrer Tochter weiterleben lassen. In Hamburg lebt ein junges Mädchen mit einem kranken Herzen. Auch sie wird vermutlich sehr bald sterben müssen. Liebe Frau Lehmann, lieber Herr Lehmann. Mit der Hilfe ihrer Tochter und ihrer Erlaubnis können wir diesem Mädchen das Leben retten. Mit dem Herzen ihrer Tochter. Würden sie uns erlauben, dort ein Leben zu retten, wo wir so ungerecht ein Leben verloren?". Die Eltern sind momentan nicht zu auch nur einem einzigen klaren Gedanken fähig. Sie reagieren sogar leicht gereizt. Der Tod macht gereizt, weil er oft ungerecht ist. Der Bruder der Verstorbenen ergreift die Initiative und wirkt auf seine Eltern ein. Fast flehend erbittet er ihre Zustimmung. Sie willigen ein. Umgehend beginnt ein logistischer Planablauf. Nach nur wenigen Minuten ist das Herz entnommen und befindet sich in einem Hubschrauber des Heeres auf dem Weg zum Flughafen Riem. Von dort macht es sich per Jet auf den Weg nach Hamburg, wo in der Zwischenzeit (es ist bereits 04.30h morgens) ein überglückliches, aber leicht verängstigtes junges Mädchen von zwei freundlichen Rettungssanitätern aus dem Bett geholt, ins Krakenhaus gebracht und auf die OP vorbereitet wurde. Es vergehen einige Monate. An einem Nachmittag klingelt es an der Tür der Eltern der Verstorbenen. Vor ihnen steht ein junges Mädchen und sagt: "Ich kann ihnen niemals wiedergeben, was sie mir geschenkt haben. Sie haben ein Leben verloren und dennoch ein Leben gegeben. Aber Daniela lebt in mir. Und ich wünsche mir so sehr, dass ich ihnen einen Teil von Daniela sein darf.". Mit vor Glück tränenerstickte Stimme sagt Frau Lehmann: "Komm' her" und schliesst Jennifer in ihre Arme.

Diese Geschichte hängt bei uns in der Klinik aus und entspringt einem wahren Geschehnis; Namen der Personen und Handlungsorte allerdings sind frei erfunden.)

Meine Meinung:
Wir sollen nicht nach den Wunder suchen, die noch kommen. Momentan sind wir auf der Erde, um die Wunder zu finden, die Gott hier für uns bereit hält. Aber suchen brauchen wir sie nicht. Sie liegen auf unserem Weg in dieser Welt.

Beste Grüsse,
Fagus



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(2025)


What Dream May Come


Posted from 217.229.96.26 by Fagus on October 25, 2002 at 03:09:55:
In Reply to: What Dream May Come posted by Alex on October 18, 2002 at 19:43:15:


Hallo Alex,

vielen Dank für Deinen freundlichen Willkommensgruss :-)
Wie Du schon sagtest, war es tatsächlich etwas viel für den Anfang. Ich musste es wirklich dreimal lesen, da ich tatsächlich noch so einige Verständnisprobleme damit habe. Dennoch danke ich Dir recht herzlich für Deine Erläuterungen, obwohl ich eine Verbannung an den WW wohl eher verdient hätte ;-).
Das Problem ist allerdings, dass ich mich mit den im WW dargebrachten Erkenntnissen noch nicht in Übereinstimmung sehe, was aber im Prinzip auch gar nicht erwähnenswert ist, da es zweifellos Ihr seid, die wohl den größeren Erfahrungsschatz mitbringen. Mal sehen, vielleicht entferne ich mich weiter vom WW, vielleicht aber auch nicht, da er m. E. nach in sich schlüssig zu sein scheint. Nur die verschiedenen Reinungsstufen kann ich mir nicht so recht erklären. Sinnvoll wären sie jedenfalls, aber es klingt so sehr nach dem, was man bei der Bundeswehr durchläuft, wenn man ABC-Angriff spielt: erst die Abgrenzung nach aussen, dann das einschneidende Erlebnis, das sich Klarwerdens über die derzeitigen Vorgänge und dann die Dekontaminationsmaßnahmen. ;-)
Zudem frage ich mich, in wie fern ein Kontakt zu jenen, die nicht körperlich leben und sich bereits in den höheren Ebenen befinden, überhaupt möglich ist. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Kontakt, wenn überhaupt, nur zu den unteren Ebenen möglich ist und dass von dort in aller Regel auch nichts gutes oder wesentlich wissenswertes kommt, da die dort befindlichen Wesen uns "physischen Gehirnen" im Wissen eigentlich nichts voraus sind.

Zudem stelle ich mir die Frage über die Dauer des Aufenthaltes in den unteren Ebenen. Diesen Geistergürtel stelle ich mir ja echt gruselig vor. Allerdings berichten doch dementgegen die meisten, die eine NDE hatten, eben davon, dass sich das Leben nochmals kurz abspulte, dann ein Tunnel kam, sie ein weilchen mit Lauferei beschäftigt waren und sich dann plötzlich in einer Art Paradis wiederfanden. Naja...ich werde halt noch lesen und lernen müssen ;-)

Liebe Grüße
Fagus


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