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ich verstehe das nicht

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Posted from 91.1.88.79 by Sybille February 03, 2008 at 18:19:27:

Hallo Ihr Lieben,

ich habe hier nun gelesen und ehrlich gesagt bin ich fassungslos.
wenn ich das alles richtig verstehe, suchen wir uns unseren weg selber aus und alles ist abgesprochen, alles was uns passiert.
ich bin selber jahrelang sexuell missbraucht worden!!! ich kann mir wirklich nicht vorstellen, das das abgesprochen war und ich dieses erleben wollte. bei bestem willen nicht.
ich meine, wie??? wie kann die seele so etwas perverses, abartiges erleben wollen. und dann auch noch in einem kinderkörper, was ja doppelt so schlimm ist!!!!
ich war einverstanden wenn wir alleine waren das er mir einen finger zwischen die beine rammt, ich seinen penis in den mund nehmen musste und mir speiübel wurde das ich mich übergeben musste. ich war einverstanden wenn ich etwas erzähle er mich und meine mutter unbringt??? ich war einverstanden zu schweigen und mich selber zu verletzen, weil ich es als befreiung empfinde wenn ich mich schneide??? ich war einverstanden angst vor der dunkelheit zu haben? ich wolle hassen, angst empfinden und nicht normal leben können???? ich brauche da echt eure hilfe, es ist mir zu hoch. ich habe im wegweiser gelesen, aber ich begreiffe nicht..

Danke schonmal
Sybille




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ich verstehe das nicht


Posted from 195.93.60.133 by WolfgangR on February 03, 2008 at 18:44:42:
In Reply to: ich verstehe das nicht posted by Sybille on February 03, 2008 at 18:19:27:


Hallo Sybille,

es ist nur zu verständlich, dass Menschen, die sich nicht intensiv mit der Jenseitsforschung beschäftigt haben, absolut nicht nachvollziehen können, dass der Missbrauch eines Kindes
sowohl von der Vollseele des betroffenen Kindes, der des Tätes und der der davon betroffenen Angehörigen genau so für diese Inarnation geplant war.

Aber dennoch ist es so!

Die mit diesen fürchterlichen Ereignissen verbundenen Emotionen und Gefühle zählen mit zu den heftigsten, die die Vollseelen über ihre Teilseelen hier erleben. Aber für die Vollseelen ist es sehr wichtig, solche Gefühle zu erleben, da sie letztliuch ihrem Bewusstseinswachstums dienen.

Das macht es für Dich als Mensch natürlich nicht leichter.

Wenn Du Dich aber intensiver mit der Schöpfung auseinandersetzt, so wirt Du vielleicht irgendwann erkennen, dass auch dies seinen Sinn hatte. Das heisst nicht, dass ich Dich jetzt animieren will, diesem Menschen zu vergeben - darauf kommt es auch garnicht an. Vielleicht hilft Dir das Wissen um die Zusammenhänge aber bei der Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse, was ich Dir sehr wünsche.

Liebe Grüße
Wolfgang


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ich verstehe das nicht


Posted from 62.218.161.90 by Ambra7474 on February 04, 2008 at 00:03:11:
In Reply to: ich verstehe das nicht posted by Sybille on February 03, 2008 at 18:19:27:


Liebe Sybille,

bitte versuche zu unterscheiden zwischen dem was Du als Vollseele bist (die Summe aller Deiner vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Inkarnationen) und als Teilseele (Mensch) Sybille.
Aus jenseitiger Sicht hat sich Deine Vollseele entschlossen, ihrer inkarnierten Teilseele Sybille eine Menge anzutun.
Die Teilseele Sybille wurde nun von ihrem Guide in unser Forum geschickt um hier ihre aus irdischer Sicht schrecklichen Erlebnisse aufzuarbeiten, genauso wie ich in das Forum geschickt wurde um mit der Inkarnation meines Vaters, von dem ich mich psychisch vergewaltigt fühle, klar zu kommen.

Aus irdischer Sicht hat sein Verhalten meiner Meinung nach meine Jugend und mein ganzes weiteres Leben (besonders in Bezug auf Männerbekanntschaften) zerstört. Hier im Forum habe ich aber zur Kenntnis nehmen müssen, dass wir alle als Teilseelen einem Rollenspiel unterliegen und wir drüben im zweiten Teil des Inkarnationsplanes mit allem was wir im materiellen Körper machen noch einmal konfrontiert werden bevor wir ins Licht gehen können.
In meinem speziellen Fall sah mein Vater also noch einmal sein Verhalten mir gegenüber während seiner Inkarnation und sicher wird er sich Gedanken darüber gemacht haben wieso er so und nicht anders handeln konnte und musste. Vielleicht hat er auch Einblick in meinen Inkarnationsplan machen dürfen um zu sehen, wie ich meine Erlebnisse mit ihm verarbeitet habe.

Sicher hätte ich lieber eine liebevollere Kindheit mit mehr Akzeptanz seitens meiner Eltern gehabt, weniger Schläge und Beschimpfungen und stattdessen mehr Streicheleinheiten.
Hier im Forum habe ich aber lernen müssen, dass auch mein Vater mit seinem sehr schwierigen Inkarnationsplan (eine Prägung von Aussen mit der er zeitlebens nicht zurecht kam) fertig werden musste und das was mein Vater heute ist (im Vollbewusstsein) nicht mehr mit dem Menschen mit seinem vermindertem IK-Bewusstsein gleichzusetzen ist.

Alles Liebe

Petra


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ich verstehe das nicht


Posted from 91.1.108.74 by Sybille on February 04, 2008 at 12:40:36:
In Reply to: ich verstehe das nicht posted by WolfgangR on February 03, 2008 at 18:44:42:


Danke für Eure Antworteten. In der Tat ist es für mich schwierig das in den Kopf zu bekommen wie das Leben funktioniert. Wenn ich ehrlich sein darf bekomme ich auf Goot / Alles was ist , eine riesen Wut, denn ohne Gott müssten wir so etwas nicht erleben.
Sind Seelen Selbstzerstümmler? Ich werde mal etwas intensiver hier lesen. Das was einige zu wenig an Streicheleinheiten in ihrer Kindheit bekommen, habe ich zuviel bekommen und ich sage auch ehrlich, weniger wäre mir lieber gewesen. Ich wäre lieber etwas unsichtbarer gewesen. Nun muss ich klar kommen....

Danke nochmal


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ich verstehe das nicht


Posted from 84.113.14.252 by Seele on February 04, 2008 at 12:46:49:
In Reply to: ich verstehe das nicht posted by Sybille on February 03, 2008 at 18:19:27:


Hallo Sybille,

Du hast wirklich aus menschlicher Sicht ein sehr schweres Leben und es ist verständlich, dass Du Dich fragst, wie sich jemand so etwas freiwillig antun kann. Doch aus jenseitiger Sicht sieht das ganz anders aus. Deshalb möchte ich Dir folgende Geschichte als Hilfsmittel zum Verständnis anbieten:

************************************************

Die kleine Seele

Einmal, vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "Ich weiß, wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer bist du denn?" Die kleine Seele rief: "Ich bin das Licht!" Und auf Gottes Gesicht erstrahlte das schönste Lächeln. "Du hast recht", bestätigte er, "du bist das Licht!" Da war die kleine Seele überglücklich, denn sie hatte genau das entdeckt, was alle Seelen im Himmelreich herausfinden wollen. "Hey", sagte die kleine Seele, "das ist ja Klasse!"

Doch bald genügte es der kleinen Seele nicht mehr, zu wissen, wer sie war. Sie wurde unruhig, ganz tief drinnen, und wollte nun sein, wer sie war. So ging sie wieder zu Gott. Es ist übrigens keine schlechte Idee, sich an Gott zu wenden, wenn man das sein möchte, was man eigentlich ist. Sie sagte: "Hallo Gott! Nun, da ich weiß, wer ich bin, könnte ich es nicht auch sein?" Und Gott antwortete der kleinen Seele: "Du meinst, daß du sein willst, was du schon längst bist?" "Also", sprach die kleine Seele, "es ist schon ein Unterschied, ob ich nur weiß, wer ich bin, oder ob ich es auch wirklich bin. Ich möchte fühlen, wie es ist, das Licht zu sein!" "Aber du bist doch das Licht", wiederholte Gott, und er lächelte wieder. Doch die kleine Seele jammerte: "Ja, aber ich möchte doch wissen, wie es sich anfühlt, das Licht zu sein!" Gott schmunzelte: "Nun, das hätte ich mir denken können. Du warst schon immer recht abenteuerlustig. Es gibt da nur eine Sache...", und Gottes Gesicht wurde ernst. "Was denn?" fragte die kleine Seele. "Nun. Es gibt nichts anderes als Licht. Weißt du, ich habe nichts anderes erschaffen als das, was du bist. Und deshalb wird es nicht so einfach für dich, zu werden, wer du bist. Denn es gibt nichts, das nicht so ist wie du." "Wie?" fragte die kleine Seele und war ziemlich verwirrt. "Stell es dir so vor", begann Gott, "du bist wie der Schein einer Kerze in der Sonne. Das ist auch richtig so. Und neben dir gibt es noch viele Millionen Kerzen, die gemeinsam die Sonne bilden. Doch die Sonne wäre nicht die Sonne, wenn du fehlen würdest." Schon mit einer Kerze weniger wäre die Sonne nicht mehr die Sonne, denn sie könnte nicht mehr ganz so hell strahlen. Die große Frage ist also: Wie kannst du herausfinden, daß du Licht bist, wenn du überall von Licht umgeben bist?" Da sagte die kleine Seele frech: "Du bist doch Gott! Überlege dir halt etwas!" "Du hast recht!" sagte Gott und lächelte wieder. "Und mir ist auch schon etwas eingefallen. Da du Licht bist und dich nicht erkennen kannst, wenn du nur von Licht umgeben bist, werden wir dich einfach mit Dunkelheit umhüllen." "Was ist den Dunkelheit?" fragte die kleine Seele. Gott antwortete: "Die Dunkelheit ist das, wasdu nicht bist." "Werde ich Angst davor haben?" rief die kleine Seele." Nur, wenn du Angst haben willst", antwortete Gott. "Es gibt überhaupt nichts, wovor du dich fürchten müsstest, es sei denn, du willst dich fürchten. Weißt du, die ganze Angst denken wir uns nur selbst aus." "Oh!", die kleine Seele nickte verständig und fühlte sich gleich wieder besser.

Dann erklärte Gott, daß oft erst das Gegenteil von dem erscheinen müsse, was man erfahren wolle. "Das ist ein großes Geschenk", sagte Gott, "denn ohne das Gegenteil könntest du nie erfahren, wie etwas wirklich ist. Du würdest Wärme nicht ohne Kälte erkennen, oben nicht ohne unten, schnell nicht ohne langsam. Du könntest rechts nicht ohne links erkennen, hier nicht ohne dort und jetzt nicht ohne später. Und wenn du von Dunkelheit umgeben bist", schloss Gott ab, "dann balle nicht deine Faust, und erhebe nicht deine Stimme, um die Dunkelheit zu verwünschen." "Sei lieber ein Licht in der Dunkelheit, statt dich über sie zu ärgern. Dann wirst du wirklich wissen, wer du bist, und alle anderen werden es auch wissen. Lass dein Licht scheinen, damit die anderen sehen können, daß du etwas besonderes bist." "Meinst du wirklich, es ist in Ordnung, wenn die anderen sehen können, daß ich etwas Besonderes bin?" "Natürlich!" Gott lächelte. "Es ist sogar sehr in Ordnung. Doch denke immer daran: etwas Besonderes zusein heißt nicht, 'besser' zu sein. Jeder ist etwas Besonderes, jeder auf seine Weise. Doch die meisten haben das vergessen. Erst wenn sie merken, daß es für dich in Ordnung ist, etwas Besonderes zu sein, werden sie begreifen, daß es auch für sie in Ordnung ist." "Hey!" rief die kleine Seele und tanzte, hüpfte und lachte voller Freude. "Ich kann also so besonders sein, wie ich will!" "Ja, und du kannst auch sofort damit anfangen", sagte Gott, und tanzte, hüpfte und lachte mit der kleinen Seele. "Wie möchtest du denn besonders gerne sein?" "Was meinst du mit wie?" fragte die kleine Seele. "Das verstehe ich nicht...!" "Nun, das Licht zu sein bedeutet, etwas Besonderes zu sein. Und das kann sehr viel bedeuten. Es ist etwas Besonderes, freundlich zu sein. Es ist etwas Besonderes, sanft zu sein. Es ist etwas Besonderes, schöpferisch zu sein. Es ist etwas Besonderes, geduldig zu sein. Fallen dir noch andere Dinge ein, mit denen man etwas Besonderessein kann?"

Die kleine Seele saß einen Moment lang ganz still da. Dann rief sie: "Ja, ich weiß eine ganze Menge anderer Dinge, mit denen man etwas Besonderes sein kann! Es ist etwas Besonderes hilfreich zu sein. Es ist etwas Besonderes, rücksichtsvoll zu sein, und es ist etwas Besonderes, miteinander zu teilen!" "Ja", stimmte Gott zu, "und all das kannst du jederzeit auf einmal sein - oder auch nur ein Teil davon. Dies ist die wahre Bedeutung davon, Licht zu sein." "Ich weis, was ich sein will! Ich weiß, was ich sein will!" rief die kleine Seele ganz aufgeregt Ich möchte der Teil des Besonderen sein, den man "Vergebung" nennt. Ist zu vergeben nicht etwas Besonderes?" "Oh ja!" versicherte Gott der kleinen Seele. "Dies ist etwas ganz Besonderes!" "In Ordnung!" sagte die kleine Seele. Das ist es, was ich sein will. Ich möchte Vergebung sein. Ich möchte mich selbst als genau das erfahren." "Gut", sagte Gott, "doch da gibt es noch eine Sache, die du wissen solltest." Die kleine Seele wurde langsam etwas ungeduldig. Immer schien es irgendwelche Schwierigkeiten zu geben. "Was denn noch?" stöhnte sie." Es gibt keinen, dem du vergeben müsstest." "Keinen?" Die kleine Seele konnte kaum glauben, was Gott da sagte. "Keinen!" wiederholte Gott. "Alles, was ich erschaffen habe, ist vollkommen. Es gibt in meiner ganzen Schöpfung keine einzige Seele, die weniger vollkommen wäre als du. Schau dich doch mal um." Da sah die kleine Seele, daß viele andere Seelen sich um sie herum versammelt hatten. Sie waren von überall her aus dem Himmelreich gekommen. Es hatte sich nämlich herumgesprochen, daß die kleine Seele eine ganz besondere Unterhaltung mit Gott führte, und jede Seele wollte hören, worüber die beiden sprachen. Als die kleine Seele die unzähligen anderen Seelen betrachtete, musste sie zugeben, daß Gott recht hatte. Keine von ihnen war weniger schön, weniger strahlend oder weniger vollkommen als sie selbst. Die anderen Seelen waren so wundervoll, ihr Licht strahlte so hell, daß die kleine Seele kaum hinsehen konnte. "Wem willst du nun vergeben?" fragte Gott. "Au weia, das wird aber wenig Spaß machen!" brummte die kleine Seele vor sich hin. "Ich möchte mich selbst als jemand erfahren, der vergibt. Ich hätte so gerne gewusst, wie man sich mit diesem Teil des Besonderen fühlt."

Und so lernte die kleine Seele, wie es sich anfühlt, traurig zu sein. Doch da trat eine freundliche Seele aus der großen Menge hervor. Sie sagte: "Sei nicht traurig, kleine Seele, ich will dir helfen." "Wirklich?" rief die kleine Seele. "Doch was kannst du für mich tun?" "Ich kann dir jemand bringen, dem du vergeben kannst!" Oh wirklich?" "Ja, ganz bestimmt", kicherte die freundliche Seele. "Ich kann in dein nächstes Erdenleben kommen und dir etwas antun, damit du mir vergeben kannst." Aber warum willst du das für mich tun?" fragte die kleine Seele. "Du bist doch ein vollkommenes Wesen! Deine Schwingungen sind so hoch, und dein Licht leuchtet so hell, daß ich dich kaum anschauen kann! Was bringt dich bloß dazu, deine Schwingungen so zu verringern, daß dein Licht dunkel und dicht wird? Du bist so licht, daß du auf den Sternen tanzen und in Gedankenschnelle durch das Himmelreich sausen kannst. Warum solltest du dich so schwer machen, um mir in meinem nächsten Leben etwas Böses antun zu können?" "Ganz einfach!" sagte die freundliche Seele. "Weil ich dich lieb habe!" Diese Antwort überraschte die kleine Seele. "Du brauchst nicht erstaunt zu sein", sagte die freundliche Seele. "Du hast dasselbe auch für mich getan. Weißt du es nicht mehr? Wir haben schon so oft miteinander getanzt. Ja, du und ich! Wir haben durch Äonen und alle Zeitalter hindurch und an vielen Orten miteinander gespielt. Du hast es nur vergessen." "Wir beide sind schon alles gewesen. Wir waren schon oben und waren unten, wir waren schon rechts und waren links. Wir waren hier und waren dort, wir waren im Jetzt und waren im Später. Wir waren schon Mann und waren Frau, wir waren gut und waren schlecht - beide waren wir schon das Opfer, und beide waren wir der Schurke." "So kommen wir immer wieder zusammen und helfen uns immer wieder, das auszudrücken, was wir wirklich sind." "Und deshalb", erklärte die freundliche Seele weiter, "werde ich in dein nächstes Erdenleben kommen und der Bösewicht sein. Ich werde dir etwas Schreckliches antun, und dann kannst du dich als jemand erfahren, der vergibt."

"Aber was wirst du tun?" fragte die kleine Seele, nun doch etwas beunruhigt. "Was wird denn so schrecklich sein?" "Oh", sagte die freundliche Seele mit einem Lächeln, "uns wird schon was einfallen!" Dann wurde die freundliche Seele sehr ernst und sagte mit leiser Stimme: "Weißt du, mit einer Sache hast du vollkommen recht gehabt." "Mit was denn", wollte die kleine Seele wissen. "Ich muss meine Schwingung sehr weit herunterfahren und sehr schwer werden, um diese schreckliche Sache tun zu können. Ich muss so tun, als ob ich jemand wäre, der ich gar nicht bin. Und dafür muss ich dich um einen Gefallen bitten." "Du kannst dir wünschen, was du willst!" rief die kleine Seele, sprang umher und sang: "Hurra, ich werde vergeben können! Ich werde vergeben können!" Da bemerkte die kleine Seele, daß die freundliche Seele sehr still geworden war.
"Was ist? Was kann ich für dich tun?" fragte die kleine Seele. "Du bist wirklich ein Engel, wenn du diese schreckliche Sache für mich tun willst!" Da unterbrach Gott die Unterhaltung der beiden Seelen: "Natürlich ist diese freundliche Seele ein Engel! Jedes Wesen ist ein Engel! Denke immer daran: Ich habe dir immer nur Engel geschickt!" Die kleine Seele wollte doch so gern den Wunsch der freundlichen Seele erfüllen und fragte nochmals: "Sag schon was kann ich für dich tun?" Die freundliche Seele antwortete: "In dem Moment, in dem wir aufeinandertreffen und ich dir das Schreckliche antue - in jenem Moment, in dem ich das Schlimmste tue, was du dir vorstellen kannst-, also in diesem Moment..."

"Ja?" sagte die kleine Seele, ja...?" Die freundliche Seele wurde noch stiller."...denke daran, wer ich wirklich bin!" "Oh, das werde ich bestimmt!" rief die kleine Seele. "Das verspreche ich dir! Ich werde mich immer so an dich erinnern wie ich dich jetzt hier sehe!" "Gut!" sagte die freundliche Seele. "Weißt du, ich werde mich so verstellen müssen, daß ich mich selbst vergessen werde. Und wenn du dich nicht erinnerst, wie ich wirklich bin, dann werde ich mich selbst für eine sehr lange Zeit auch nicht daran erinnern können. Wenn ich vergesse, wer ich bin, dann kann es passieren, daß auch du vergisst, wer du bist. Und dann sind wir beide verloren. Dann brauchen wir eine weitere Seele, die in unser Leben kommt und uns daran erinnert, wer wir wirklich sind." Doch die kleine Seele versprach noch einmal: "Nein, wir werden nicht vergessen, wer wir sind! Ich werde mich an dich erinnern! Und ich werde dir sehr dankbar dafür sein, daß du mir dieses große Geschenk machst - das Geschenk, daß ich erfahren darf, wer ich wirklich bin." Und so schlossen die beiden Seelen ihre Vereinbarung.

Die kleine Seele begab sich in ein neues Erdenleben. Sie war ganz begeistert, daß sie das Licht war, das so besonders ist, und sie war so aufgeregt, daß sie jener Teil des Besonderen sein durfte, der "Vergebung" heißt. Sie wartete begierig darauf, sich selbst als Vergebung erfahren zu können und der anderen Seele dafür danken zu dürfen, daß sie diese Erfahrung möglich gemacht hat. Und in jedem Augenblick dieses neuen Erdenlebens, wann immer eine neue Seele auftauchte, ob sie nun Freude oder Traurigkeit brachte - natürlich besonders wenn sie Traurigkeit brachte -, fiel der kleinen Seele ein, was Gott ihr einst mit auf den Weg gegeben hatte:

"Denke stets daran", hatte Gott mit einem Lächeln gesagt, "ich habe dir immer nur Engel geschickt!"

*****************************************

Alles Liebe,
Andrea


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ich verstehe das nicht


Posted from 91.1.108.74 by Sybille on February 04, 2008 at 13:42:46:
In Reply to: ich verstehe das nicht posted by Seele on February 04, 2008 at 12:46:49:


Liebe Andrea,
diese Geschichte ist wirklich schön. Es zu verstehen und anzunehmen ist schwer, zumindes für mich.
Noch...
ich kann und will nicht vergeben, aber ´vielleicht kann ich irgendwann besser damit umgehen und loslassen, die Vergangenheit nimmt derzeit so viel Platz in meinem Leben ein.
Ich hoffe hier richtig gelandet zu sein und einiges ändern zu können.

Danke
Sybille



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ich verstehe das nicht


Posted from 84.113.14.252 by Seele on February 04, 2008 at 14:19:54:
In Reply to: ich verstehe das nicht posted by Sybille on February 04, 2008 at 13:42:46:


Liebe Sybille,

wie Wolfgang schon schrieb - Du musst jetzt nicht gleich ans Verzeihen gehen (auch wenn es in der Geschichte erwähnt wird), sondern es soll Dir nur durch das Verständnis der "Denkweise" des Jenseits eine Möglichkeit gegeben werden, mit Deinem schweren Inkarnationsplan möglichst gut umgehen zu lernen. Es wird eine Weile dauern, bis Du das alles verinnerlicht hast, aber es ist für Dich eine Gelegenheit, Deine Erlebnisse einordnen zu können. Du bist nicht zufällig auf dieses Forum gestoßen, sondern wurdest hierher geführt, damit Du Hilfe für Dich erhältst. Du kannst auch jederzeit nachfragen, wenn etwas für Dich unverständlich ist, dann geben wir Dir zusätzliche Erklärungen. Aber Du wirst sehen, wenn Du den Wegweiser der Reihe nach liest und Dir auch Zeit zum Verinnerlichen nimmst, werden sich viele Deiner Fragen nach und nach klären.

Alles Liebe und viel Kraft,

Andrea


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ich verstehe das nicht


Posted from 67.190.97.30 by Peter on February 04, 2008 at 14:53:02:
In Reply to: ich verstehe das nicht posted by Sybille on February 04, 2008 at 13:42:46:


Hallo "Sybille",

vorab: Du hast bereits als Jessie unter http://www.jenseits-de.com/g/forums/diskussion/archiv/messages1/16138.html#16156
gepostet. Bitte bleib bei einem Nick, damit sich unsere Teammitglieder nicht doppelte und dreifache Muehen machen.

> Es zu verstehen und anzunehmen ist schwer, zumindes für mich.

Liegt es daran, dass du das, was wir schreiben, nicht richtig glauben kannst? Kannst du dich nicht ueber deine Rolle erheben oder willst du ganz einfach nicht loslassen?

> ich kann und will nicht vergeben, aber vielleicht kann ich irgendwann besser damit umgehen und loslassen, die Vergangenheit nimmt derzeit so viel Platz in meinem Leben ein.

Schau, das ging vielen von uns so, und das ist sicher nicht einfach. Aber wem schadest du denn durch dein Nicht-vergeben-Wollen mehr, deinem Vater oder dir selbst? Natuerlich leidest du am meisten, und es wird durch dein Nicht-vergeben-Wollen nicht leichter, sondern eher schwerer. Was dadurch passiert, ist, dass du deine Heilung blockierst. Du haeltst die Vergangenheit fest, dadurch bist du nicht offen und frei genug, das Heute und die Zukunft anzunehmen, und so lebst du eigentlich gar nicht wirklich.

Wuerdest du morgen sterben, so muesstest du all das drueben aufarbeiten und loslassen, und das ist verdammt schwer! Ich weiss, es sagt sich leicht, aber du MUSST die Vergangenheit loslassen! Fang doch wieder zu leben an, dir selbst zuliebe! Deine Einstellung schadet niemandem ausser dir! Willst du das? Willst du dich auch noch bestrafen? Ergibt das denn wirklich Sinn fuer dich und lohnt sich der Preis fuer dein Nicht-vergeben-Wollen?

Natuerlich wirst du Zeit brauchen, alles gruendlich zu ueberdenken. Aber es geht um dein Leben und um dein Wohlbefinden, deshalb solltest du dich hinsetzen und anfangen, endlich ernsthaft zu lernen und an dir zu arbeiten! Deine Seele wollte diese Gefuehle erleben, also nimm sie an und schliess mit ihnen ab! Du hast hier im Ressort alles, was du zu deinem Wachstum brauchst, nur koennen wir nicht fuer dich wachsen, das musst du schon selber tun.

Alles Liebe
Peter



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ich verstehe das nicht


Posted from 91.1.103.107 by Sybille on February 04, 2008 at 16:35:55:
In Reply to: ich verstehe das nicht posted by Peter on February 04, 2008 at 14:53:02:


Liebe Peter, Deine Antwort ist sehr schön, ich arbeite daran.
Ich bin aber nicht Jessie, wir haben eine Wohngemeinschaft mit mehreren und teilen uns einen PC. Es waren noch 2 andere aus unserer WG schon hier und haben auch Fragen gestellt, so mit Entschuldigung wenn es zu Überschneidungen kommt. Da ich meine anderen Mitbewohner nicht zu sehr belasten möchte, unterhalten wir uns nicht all zu viel über diese Sachen.Eure Seite ist bei uns als Favorit gespeichert. Deine Antwort ist einfühlsam und verständlich für mich. Danke
Sybille


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ich verstehe das nicht


Posted from 67.190.97.30 by Peter on February 05, 2008 at 00:47:33:
In Reply to: ich verstehe das nicht posted by Sybille on February 04, 2008 at 16:35:55:


Hallo Sybille,

ich freue mich, dass ihr unser Ressort als hilfreich empfindet.

Dein "Problem" ist wirklich nicht schwer zu behandeln. Wir haben mehrere Faelle, die aehnlich gelagert sind.

Als erstes wuerde ich dir empfehlen, dich intensiv ueber unsere Schoepfung zu bilden, damit du dein Problem relativieren kannst. Hast du erst den Sinn und Zweck unserer Inkarnationen verinnerlicht, so faellt dir das Loslassen viel leichter.

Der Zweck meiner Antwort ist nicht, fuer unsere Buecher zu werben, sondern dir zu helfen. Wer beide Baende gelesen hat, sieht seine irdischen Probleme ploetzlich in einem ganz anderen Licht. Und wenn du dich mit einer deiner Mitbewohnerinnen zusammen tust, so ist der Preis fuer diese Erkenntnis wirklich nicht hoch. Dafuer bekommst du nicht mal eine Viertelstunde bei einem Psychologen, und auch der kann dir nicht helfen, solange du nicht loslassen willst/kannst.

Alles Liebe
Peter



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ich verstehe das nicht


Posted from 91.1.107.123 by Sybille on February 05, 2008 at 12:49:50:
In Reply to: ich verstehe das nicht posted by Peter on February 05, 2008 at 00:47:33:


Danke Peter. Wir werden die "Bücher" bestellen, so haben wir alle etwas davon.

Lg Sybille


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